Champagner & Schaumweine

Schäumen, perlen, prickeln

Der Champagner ist der König der Schaumweine. Er war der erste Wein, der in einer Flasche vergoren wurde. Schon im 18. Jahrhundert war er das (In-) Getränk der Reichen und Mächtigen. Heute werden auch andere Weine, z.B. Crémant, nach der Champagnermethode hergestellt. Der mineralisch-cremige Geschmack ist jedoch einzigartig für den Champagner.

Champagner – das macht ihn so besonders

Champagner ist ein schäumender Weißwein. Er weist fünf Besonderheiten auf, die ihn gegenüber Sekt und andere Schaumweine, wie z.B. Crémant, unverwechselbar machen.

  1. Der Wein kommt aus einem genau definierten Anbaugebiet Frankreichs.
  2. Kein anderer Schaumwein der Welt wird in so großen Mengen produziert wie der Champagner.
  3. Trotz der großen Mengen war er, zumindest in der Vergangenheit, immer teurer als vergleichbare andere Schaumweine.
  4. Der Champagnermarkt wird von großen Marken und nicht von Winzern beherrscht.
  5. Champagner schmeckt anders als alle anderen schäumenden Weine auf dieser Welt.

Der Geschmack

Die mineralisch-cremige Note, die alle guten Champagner aufweisen, mag man mögen oder nicht – sie ist einzigartig und verleiht ihm eine Sonderstellung unter den großen Schaumweinen der Welt.

Die Champagne

Das Anbaugebiet liegt nordöstlich von Paris um die Stadt Reims. Nur dort hat der Wein das Recht, sich Champagner nennen zu dürfen. Die Grenzen des Anbaugebietes wurden bereits 1927 nach ausgiebigen Bodenuntersuchungen festgelegt. Typisch für die Champagne sind die weißen Kreideböden, die schon 40 Zentimeter unter der Deckerde beginnen. Diese Kreideböden bestehen aus lockerem Belemnitgestein und festem karbonathaltigem Kalkgestein. Sie sind es, die dem Wein seinen besonderen mineralischen Geschmack verleihen. Allerdings ist die Kreidestruktur nicht an allen Stellen des ca. 34.000 Hektar großen Anbaugebietes gleichmäßig stark ausgeprägt. Das ist die Ursache für die Geschmacksunterschiede zwischen sehr guten und weniger guten Champagnern.

Die Traubensorten

Die Herstellung des Champagners ist streng geregelt. Das gilt vor allem für die Traubensorten, aus denen er produziert wird. Zugelassen sind die Sorten Chardonnay und zwei rote Sorten: Pinot Noir und Pinot Meunier. Letztere werden nach dem Pressen ohne Schalen vergoren, sodass auch aus ihnen ein Weißwein entsteht. Die meisten Champagner bestehen aus einer Cuvée aller drei Traubensorten, wobei sich die Zusammensetzung von Jahr zu Jahr ändern kann. Pinot Meunier gibt ihm die Frucht, Pinot Noir den Körper und Chardonnay die Finesse. Es gibt aber auch Champagner, die nur aus Chardonnay (Blanc de Blancs) beziehungsweise nur aus roten Trauben erzeugt werden (Blanc de Noirs). Übrigens, auch Rosé – Champagner wird praktisch immer aus Weinen der drei Sorten komponiert.

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